Gesundheit

Meine Mini-Meditation. In nur 10 Minuten den Fokus finden

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Dunja Rieber

Einfach ist es nicht, sein Leben auf gesund umzustellen. Erst recht, wenn es von Dauer sein soll. Meditieren kann dabei helfen. Hier findest du drei einfache Meditationen für Einsteiger, die dir helfen, den Blick auf das Wesentliche zu richten und motiviert zu bleiben.

Es stimmt, anfangs ist Meditieren ungewohnt - aber dann...!

Jetzt soll ich auch noch meditieren, wo doch so viel zu erledigen ist? Gerade dann! Schon Minuten aus dem Hamsterrad auszusteigen anstatt weiter zu rennen, hilft dir, nicht nur den Fokus zu finden und zu entspannen, sondern lässt dich auch deine gesunden Gewohnheiten leichter umsetzen:

  • Wenn dein Tag voller To-Dos ist, du das eine anfängst, dann mit dem anderen weitermachst und am Abend feststellst, dass nichts wirklich fertig ist, außer du selbst. Dann helfen dir einige Minuten Meditieren, den Blick wieder auf das Wesentliche zu lenken und den Fokus wieder zu finden.
  • Schon wenige Minuten „Pause“ vom Alltag bringen dich zur Ruhe, bauen Stress ab und entspannen. Die Entspannung kann mit dazu beitragen, den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel zu senken.
  • Meditieren hilft dir auch, deinen Körper besser zu spüren und deine Gefühle besser wahrzunehmen. Schon wenige Minuten in Ruhe, lassen dich reflektieren, welche kleinen Änderungen vielleicht mehr Freude und weniger Stress in dein Leben bringen.
  • Die Pause vom Gedankenkarussel lässt dich deinen Körper besser zu spüren und deine Gefühle besser wahrnehmen – zwei wichtige Voraussetzungen für intuitives Essen.
  • Meditieren lässt dich spüren, was dir wichtig ist und was du dir für dein Leben wünscht. Das hilft dir bei deinen gesunden Gewohnheiten motiviert zu bleiben.

Also, such dir ein gemütliches Plätzchen und probier' es aus. Es wird viel bewirken, versprochen! Diese drei Meditation sind super einfach und für Einsteiger bestens geeignet:

Atem-Meditation

So geht’s: Setze dich entspannt auf einen Stuhl oder in den Schneidersitz. Schließe deine Augen, wenn du möchtest. Nimm den Punkt an deiner Nase wahr, an dem dein Atem einströmt und verfolge den Fluss in und aus deinem Bauch heraus. Atme ganz tief in deinen Bauch hinein: Spüre wie sich erst dein Unterbauch vorwölbt und dann deine Flanken weiten. Atme für einige Minuten weiter bewusst ein und aus – und entspanne. Was mir daran gefällt: Diese Meditation ist super unkompliziert und überall praktizierbar. Sogar dann, wenn keine Zeit oder Raum fürs Meditieren da ist: In der U-Bahn oder sogar im Büro oder im Auto (parkend). Für wen geeignet: Für alle, die zwischendurch runterkommen und ihre Gedanken sortieren wollen. Eine ideale Meditation zum Einstieg.

Geh-Meditation

So geht’s: Geh-Meditation bedeutet nichts anderes als achtsames Spazierengehen: Den Untergrund beim Gehen in der Natur bewusst wahrnehmen, die Konzentration auf die eigene Bewegung oder den Horizont legen. Alternativ kannst du einen Punkt zwei bis drei Meter vor dir fixieren, auf den du dich zubewegst. Was mir daran gefällt: Schon zehn Minuten reichen, um den Kopf frei zu bekommen. Und auch wenn es nicht um Sport an sich geht, so hast du hier durch die zusätzliche Bewegung den doppelten Nutzen. Bei der Konzentration auf die Berührung des Bodens, fällt es schwer zu denken und die Gedanken haben tatsächlich Pause. Danach geht es sortiert und erholt umso besser weiter. Für wen geeignet: Gut für alle, die viel am Schreibtisch sitzen und perfekt, wenn du glaubst, dass dir still sitzen zu langweilig ist.

Objekt-Meditation

So geht’s: Fixiere einen Gegenstand, zum Beispiel ein Bild oder eine Kerzenflamme. Der Trick dabei: Stelle deine Augen möglichst auf unscharf, blinzle möglichst wenig und lasse Gedanken und Geräusche möglichst „durchrauschen“. Wo du dich hinsetzt, ist dabei egal. Um dich herum ist Chaos? Macht nichts! Die Haltung dabei? Eine in der du bequem sitzen kannst. Auf dem Boden im Schneidersitz ist genauso möglich wie auf einem Stuhl. Was mir daran gefällt: Diese Meditation hilft dir, dein Gedankenkarussel zu stoppen. Mit etwas Übung stellt sich nach ein paar Minuten ein wacher Zustand ein. Anfangs reichen zwei Minuten, steigere dich langsam auf bis zu 10 Minuten, wenn du möchtest. Für wen geeignet: Für alle, denen es schwerfällt, an nichts zu denken. Der Blick auf ein Objekt hilft dir, bei deiner Gedankenpause im Hier und Jetzt präsent zu sein.

Bildnachweis: © kitchenkiss/Fotolia.com